Für Mütter, die mit Leichtigkeit und Freude ihr Leben gestalten und genießen möchten

"Wie ich meinen Herzenswunsch ins Leben holte" von Julia

"Einmal mit Patricia Kelly musizieren" – wie ich meinen Herzenswunsch ins Leben holte.

Alles begann mit einem Aufruf von Patricia Kelly auf Facebook im September 2015. 

Sie rief darin „ganz normale“ Menschen auf, ein Konzert für sie zu organisieren. Ihre Art zu beschreiben, dass es ihr am Herzen liegt, Menschen zu befähigen, gefiel mir sofort. Schließlich möchte ich mit Mutterleicht auch Frauen unterstützen, in ihre Kraft zu kommen und ihre Stärken zu leben. 

Entscheidungsfindung: Bauchhirn versus Kopf

Außerdem war ich schon immer eine große Verehrerin ihrer Stimme  und Menschlichkeit. Meine Teenie-Bewunderung ist mittlerweile einer tiefer Verbundenheit gewichen. Bei meiner Entscheidungsfindung, ob ich auch ein Konzert auf die Beine stellen wollte, sagte mein Herz sofort ja. Mein Verstand hingegen stand mir erst einmal im Weg. „Du bist Mama,  Ehefrau und hast einen Job. Wie willst du da zusätzlich noch ein Konzert auf die Beine stellen, du verrückte Nudel“, hörte ich meinen inneren Bodyguard wettern.

Endlich wieder Energie frei: Die Vorbereitung beginnt

Ich war sehr froh, dass ich bald die Unterstützung von meinem Mann hatte, der mir auch bei der finanziellen Kalkulation half. Die Entscheidungsfindung dauerte zwar nicht allzu lang, dennoch spürte ich, dass unentschiedene Dinge einem ganz schön Energie rauben. Bis zur Zusage von Patricias Mann und Manager Denis kam, vergingen für mich gefühlte Ewigkeiten. Danach ging alles sehr schnell: Um die Location, die Himmelfahrtskirche in Buchenbühl, musste ich unseren Pfarrer nicht zweimal bitten, im November unterschrieb ich den Vertrag. Das war ein geniales Gefühl und es hatte die lang ersehnte Verbindlichkeit. Endlich konnte ich mir einen Herzenswunsch erfüllen und dabei auch noch Gutes tun. Denn das Konzert sollte auch für de guten Zweck sein. Ich entschied mich, den Verein Wohngemeinschaft für Flüchtlingskinder zu unterstützen. Dann begann der anstrengenden Part: die Sponsorensuche. Nina war gleich bereit, mich bei meinem Traum zu unterstützen. Bei anderen Adressen rief ich teilweise bis zu zehn Mal an: Auktionshäuser, Friseure, Blumenläden, Gaststätten. Zwischendrin dachte ich: „Sachen, die mir Freude bereiten, müssten mir doch eigentlich leicht von der Hand gehen. Wo ist sie gerade hin?“

Ende Januar – kurz vor Beginn des Kartenvorverkaufs – beschloss ich: 

Alles ist gut. 

Die Sponsorengelder reichen. Mein Bauchhirn  sollte Recht behalten. Das Konzert war innerhalb von zwei Wochen ausverkauft! Kurz danach dachte ich aber: Was muss ich jetzt TUN. Den Erfolg genießen konnte ich nicht so wirklich. Es war sehr unrealistisch für mich,  dass damit schon die Mammut-Aufgabe der Orga erledigt war.

In dieser Zeit bin ich oft in die Zielenergie gegangen. Ich habe mir  vorgestellt, wie ich neben Patricia stehe, sie strahlt und zufrieden ist. Ich habe mir diese Situation so oft es ging visualisiert und GENOSSEN. Zwischendrin, wenn meine Ängste und Blockaden groß waren, habe ich mein Herzensprojekt auch bewusst ruhen lassen. Und dann hatte ich auf einmal wieder Lust drauf. Die sechs Monate der Vorbereitung kamen mir manchmal lang und manchmal kurz vor. Paradoxerweise habe ich mich Anfang April am wenigsten mit der Konzertorganisation beschäftigt, da stellte sich bei mir langsam das Gefühl ein:

Es wird phantastisch sein. Am meisten prokrastiniert habe ich bei meiner Willkommensrede. Da, was mir sonst relativ leicht fiel, nämlich die passenden Worte zu finden, wurde plötzlich zur fast unlösbaren Aufgabe. Ich entschied mich für Gelassenheit und ein paar Stichpunkte auf meinen Lieblingskarteikarten.

Dann war es endlich soweit

Dann kam der Tag x, auf den ich solange hin gefiebert hatte. Um sechs Uhr morgens stand ich – eigentlich notorische Langschläferin – im Bett. Vorbereitet war ich, also beschloss ich, meine Intention für diesen Tag aufzuschreiben. Ich spürte tief in mich, genoss diesen Moment und war ganz bei mir: Auf einmal formte sich mein Auftrag für diesen Tag. Heraus kam 

„Ich begegne Menschen voller Herzlichkeit & Offenheit genieße die Magie des Moments.“ 


Im Laufe dieses einmaligen Tags rief ich mir mein Mantra immer wieder ins Gedächtnis und ich merkte wie ich ruhiger wurde. Als ich Patricia Kelly am Nachmittag vom Hotel abholte, war ich bereits komplett im Genuss-Modus angekommen. Die Hektik der letzten Wochen war verflogen. Ich begegnete einer unendlich warmherzigen und fürsorglichen Frau.

Da ich  selbst Musikerin bin und im Posaunenchor Trompete spiele, war es mir ein großes Anliegen Patricia Kelly auch musikalisch zu begrüßen.  Mein Chor und ich hatten drei Lieder vorbereitet, die wir als Vorband zum Besten brachten. Für den  Gänsehautmoment sorgte unser eigenes Arrangement von „An Angel“, zu dem Patricia sang. Wir hatten zusammen musiziert und ich war zutiefst berührt.

In Buchenbühl waren die unterschiedlichsten Menschen zusammengekommen, um das neue Programm „Grace & Kelly“ live zu erleben. Das Feedback war überwältigend und ich hatte mein Mission erfüllt: „Menschen berührt und glücklich gemacht“. Was für ein Glücksgefühl, ich war komplett von meinem Tun erfüllt und meiner Intention unendlich dankbar, dass sie mir den richtigen Weg gezeigt hat: Meinen Herzensweg.

Wenn auch du diese Sehnsucht verspürst, dir einen Traum zu verwirklichen, tue ihn ich nicht als unrealistisch ab. Alles ist möglich und es beginnt mit dem ersten Schritt. Dieser Herzenswunsch kam übrigens im Zuge meiner Ausbildung zur Mutterleicht-Trainerin zu

Tage...Danke Nina!

Vielleicht sehen auch wir uns bald in einem Workshop!

Alles Liebe deine Julia

Erfahre hier mehr über mich und meinen nächsten Workshop: Julia Ferstl

vorheriger Beitrag nächster Beitrag